Allgemeine Sachargumente für Paintball Was ist Paintballsport? Wie wird Paintball gespielt? Wie sind die Regeln? Allgemeine Sachargumente für Paintball Paintball Gotcha
Paintball Gotcha

 

Allgemeine Sachargumente für Paintball
Paintball Paint-Ball Gotcha

Allgemeine Sachargumente für Paintball

Allgemeine Sachargumente | Persönliche Einschätzungen

Von der sportlichen Seite aus betrachtet:

  • Fördert PB als Mannschaftssport Teamfähigkeit, Kommunikation und Integrität
  • Fördert PB als Laufsport an der „frischen Luft“ Kondition, Schnellkraft und Ausdauer
  • Fördert PB als Denksport strategisches Handeln und Reaktionsgeschwindigkeit
  • Der Markierer ist ein Sportgerät und erfüllt die gleiche Aufgabe, wie ein Degen, ein Gummiball beim Spiel Völkerball oder ein „Schneeball im Winter“
  • 99% aller Paintballs werden verschossen um taktische Aufgaben zu erfüllen, den Gegner zu blockieren, Laufwege und Korridore zu sperren usw.

Von der gesellschaftlichen Seite aus betrachtet:

  • PB erzeugt aktiv soziale Bindungen ( eine extrem wichtige Eigenschaft )
  • PB hat als strategischer Laufsport eine riesengroße Nachfrage bei der Zielgruppe von 18 – 35 Jahren und bereits andere Randsportarten wie Rugby, Snowboarding usw.  überholt !
  • Mannschaftssport fördert die Lösung von Problemen durch die Gruppe
  • Mannschaftssport fördert reales Zusammensein und multikulturelle Integration
  • Regelverstöße beim BP, z.B. Weiterspielen trotz Markierung sog. „playing on“ werden mit sofortigen Teamstrafen belegt, sog. „1-for-1“, also eine doppelte rote Karte. Somit fördert PB indirekt gesellschaftliche Grundsätze zum Verhalten des Einzelnen in einer Gruppe.
  • Die strengen Regeln  werden durch sog. Marshalls / Schiris überwacht. Meckernde Spieler erhalten sofort Platzverweise, eine Unterordnung / Benehmen / Beachtung der Regeln wird somit forciert, dahinter steckt die Ideologie, dass Paintball als reiner Sport verstanden wird.
  • Ein Paintball-Gelände wird ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit betrieben, d.h. umlaufender Sichtschutz, Einlass nur für Volljährige. D.h., kein Fußgänger wird auf Paintball aufmerksam gemacht. Ausschließlich Paintball-Interessierte, volljährige Personen dürfen die Anlage betreten und sich dem Sport / Hobby widmen, bzw. zuschauen.
  • Paintball darf erst ab dem 18. Lebensjahr gespielt werden, um zu gewährleisten, dass alle Teilnehmer bereits eine Sozialkompetenz besitzen und im Umgang mit den Sportgeräten die notwendige Verantwortung übernehmen können.

Von der sicherheitstechnischen Seite aus betrachtet:

  • Verringern die vorgegebenen Schutzausrüstungen / Vorkehrungen das Verletzungsrisiko auf ein Minimum.
  • Es schützen spezielle Fangnetze davor, dass Paintballs nicht außerhalb des Spielfeldes gelangen.
  • Die Funktionsweise eines Paintball- Markierers im Vergleich zu einer Schusswaffe ist vollkommen anders, ein Amoklauf mit einem Paintball-Markierer ist reiner Unsinn. Ein frei erhältliches Luftgewehr ist weitaus gefährlicher.

Von der Seite des Spaßfaktors aus betrachtet:

  • PB ist eine schnell wachsende Fun-Sportart, als Mannschaftssport bei dem alle Teilnehmer gleichberechtigt sind. Männer spielen mit Frauen in gemischten Teams und Wettbewerben. Kleine, schwache oder übergewichtige Menschen können genauso teilnehmen wie behinderte Menschen. Das ist echte Gleichstellung! Aufgrund des Spielkonzepts findet jeder seinen Platz im Team und hat Spaß.
  • Die diversen Feldlayouts , also Positionierung der Deckungen,  lassen immer wieder neue Spielsituationen entstehen.

Von der monetären Seite aus betrachtet:

  • PB kostet einen Spieler in der Grundausstattung ca. 500 -1500 Euro
  • Training im PB kostet monatlich zwischen 50 und 250 Euro
  • PB als teures Hobby / Sport setzt Prioritäten und verlangt ein solides Einkommen.
  • PB als Sport ist ein stark expandierender Wirtschaftszweig, der Arbeitsplätze schafft.

Von der humanistischen Seite aus betrachtet ist Paintball unbedenklich, weil:

  • Kein Spieler unfreiwillig an diesem Spiel teilnimmt / gezwungen wird, teilzunehmen.
  • das Ziel des Spiels primär das „Anschlagen / Buzzern“ auf der gegnerischen Spielseite ist.
  • eine Tötungssimulation nicht einmal im Ansatz besteht, ist  auch nicht im Spiel erkennbar.
  • keine rote Farbe verwendet wird, die bei einer Simulation „notwendiger Bestandteil wäre“
  • „markierte Spieler“ nicht reglos liegen bleiben  sondern sofort das Feld „lebendig“  verlassen
  • Nachschießen auf bereits markierte Spieler sofort Teamstrafen nach sich zieht.
  • Keine Exekutionen oder ähnliche perverse Ausschweifungen im Paintballsport existieren.

Von der Seite der Paintball-Gegner aus betrachtet:

  • Das gegenseitige Aufeinander Richten von Waffen „Markierern“ ist humanistisch bedenklich.
  • Durch Paintball wird die Hemmschwelle herabgesetzt, Konflikte mit Waffengewalt zu lösen.
  • Paintball-Spieler sind aggressiv und verfolgen „Gewaltverherrlichung“

Fakt ist:
Zu 1.) Definiert man einen Paintball-Markierer als Sportgerät, und das muss man, weil dieses Gerät nicht außerhalb des Spielfeldes benutzt wird…und gilt als gegeben, dass alle Spieler diesen Sport freiwillig ausüben, dann kann man in humanistischer Hinsicht keine andere Basis erkennen, wie auch beim Olympiasport Fechten. Die Zuführung von tatsächlichen Verletzungen beim Spielen von PB ist sogar im Vergleich zum Boxsport nennenswert gering.
Zu 2.) Konflikte beim Paintball werden nicht einmal im Ansatz mit Gewalt gelöst, da im Regelwerk empfindliche Teamstrafen als Instrument der Maßzügelung bestehen, die die Problemlösung durch Unterordnung des Einzelnen in der Gruppe als Instrument nutzen. Somit dominiert der Leitgedanke der Gruppe, nämlich sportliche Erfolge einzuholen, und regelt Konflikte gruppenintern. Ist dem Einzelnen die Zugehörigkeit wichtig, dann benimmt er sich entsprechend, oder wird ausgegrenzt, was zum Abbruch der sozialen Bindungen führt.
Zu 3.) Das Gutachten von Frau Linda Steinmetz belegt, dass Paintball-Spieler keinerlei anormale Aggressionen zeigen und keine Gewaltaffinität besitzen.

Von der Seite der „älteren Generation“ aus betrachtet:

  • PB wird nicht verstanden, es besteht eine Gleichgültigkeit und Intoleranz, wie auch bei: Gothic Szene, Tätowierungen, Piercings, Handys und weiteren modernen Entwicklungen, die ältere Menschen befremden, weil Sie diese Themen nicht kennengelernt haben.
  • Der Generationskonflikt liegt praktisch offen, denn junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten haben eine andere Betrachtungsweise in Bezug auf PB  als ältere Menschen. Zeiten ändern sich, Hobbies und Interessen auch. Unverständnis und Demotivation entstehen bei jungen Menschen durch polemische Vorurteile älterer Bürger und führen dazu, dass die fehlende, freie Entfaltungsmöglichkeit eine Identifikationskrise mit der deutschen Demokratie wächst.

Man stelle sich vor, die junge Generation wettert gegen „Schlager-Auftritte“, weil diese Musik als „Volksverdummung“ betrachtet wird. Oder Thema „Oldtimer-Ausfahrten“ , weil die Autos Unmengen an Abgasen völlig unnötig verbreiten, da „nur zum Spaß“ gefahren wird.

Von der Seite des gesellschaftlichen Wertewandels aus betrachtet:

  • Die heutige Welt wird immer sicherer, geregelter und angepasster.
  • Menschliche Instinkte und Bedürfnisse nach Freiheit, Risiko, Abwechslung, Spannung und Nervenkitzel werden angestaut und entladen sich auf vielfältige Weise. Eine „positive“ Art ist die Bildung und Entwicklung neuer Trendsportarten, wie Flashmobs, Parcour, Juggern, E-Sports usw. Negativbeispiele, wie illegale Autorennen und Trinkwettbewerbe können auf automatische Art nur abnehmen, wenn genug andere Möglichkeiten der modernen Selbstentfaltung mehr Zulauf finden.
  • Es ist erkennbar, dass ein Übermaß an täglicher Sicherheit und geregelten Abläufen zu einem Ungleichgewicht führt, was zu dem Wunsch nach Ausgleich führt. Dieses Erscheinungsbild ist weltweit in der jüngeren Generation auszumachen und versteht sich als moderne Selbstentfaltung und Beschäftigung gegen Langeweile.
  • In eine zunehmend sichere, geregelte Welt hineingeboren zu werden, weckt vermehrt stärkere Wünsche nach „Spannungsspitzen und Reizen“ als es ältere Menschen verspüren, die noch Unsicherheit prägende Ereignisse wie Kriege und Unterdrückung selbst erlebt haben. Daher die Wünsche der älteren Generation nach Ruhe, Ordnung und Sicherheit .
  • Toleranz und Kompromissbereitschaft für die Anerkennung der kontrollierten Entfaltung eines jeden Individuums bietet Zufriedenheit, bildet eine Identifikation mit dem modernen System und erzielt Harmonie durch Ausgeglichenheit in einer modernen Welt.

 

Positive Beispiele von Paintball in der Welt:

  • Fußball Verein Benfica Lissabon unterstützt mit seiner Fußballsparte die eigene Paintball-Sparte im Verein
  • Kellenbach, BRD: Paintball unterstützt die örtliche Fußballmannschaft mit Fördergeldern.
  • In Malaga findet die Weltmeisterschaft im PB direkt am Hauptstrand mit tausenden Fans und Besuchern seit Jahren erfolgreich statt.
  • In Paris findet die Weltmeisterschaft im PB direkt im Euro Disney Resort mit tausenden Fans und Besuchern seit Jahren erfolgreich statt.
  • PB wird international gespielt, viele Berühmtheiten haben schon gespielt.
  • Hamburg Norderstedt: Stadtrat beschließt am 18.06.2009 nach Diskussion die Neueröffnung von 3 Spielfeldern, u. A. auf Grund der guten Erfahrungen mit der vorh. Paintball – Halle und das Paintball keinen Bezug zu Amokläufen hat.
  • PB wird als Hochschulkurs an der Uni angeboten

Ziele erreichen:

  • Die Betrachtungsweise von PB rational und kausal herzuleiten. Sachargumente auf inhaltlicher Ebene als Basis verwenden. Verständnis ggü. Wünschen von jungen Menschen
  • Keine Verwendung  des Themas Sündenbock Paintball für politische Selbstdarstellungen
  • Paintball langsam der Öffentlichkeit als modernen Sport näher zu bringen.
  • Jugendlichen Erwachsenen einen faszinierenden Ausgleichssport zu geben, der vom Kampftrinken oder stumpfem Computer spielen( Vereinsamung ) abhält.
  • Ein Zeichen zu setzen, für Verständnis und Anerkennung nachgefragter Hobbies der jungen Generation mit Zielsetzung, deren Mitwirken an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes  zu entfachen. „Verstanden werden“….„Etwas zusammen erreichen“ !

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